Willkommen im Kennel Vd Schönefelder Höhe
Willkommen im KennelVd Schönefelder Höhe  

Haftung und Gewährleistung 

 

 

Meine Welpen gehen mit einem ordentlichen Kaufvertrag des DRZG e V( Anwaltlich geprüft )in ihre neuen Familien! Diesen Kaufvertrag erörterte ich gründlich mit den neuen Welpeneltern und erkläre ihnen die einzelnen Inhalte - dazu gehört selbstverständlich auch die Haftung und Gewährleistung des Züchters ! 

 

 

 

 

 

GARANTIE!

 

MEINE WELPEN WERDEN ALLE UND AUSNAHMSLOS MIT EINEM GESUNDHEITSATTEST VON MEINEM TIERARZT/ZUCHTWART BEI AUSZUG GEPRÜFT - DIESES WIRD IHNEN AUCH UNAUFGEFORDERT AM AUSZUGSTAG ÜBERGEBEN - SIE FINDEN ES IN IHRER MAPPE MIT ALLEN UNTERLAGEN - DIE WIR GEMEINSAM DURCHGEHEN!

 

ICH zuechte AUSSCHLIESSLICH MIT GESUNDEN ELTERNTIEREN, WELCHE MEHRFACH EINGEHEND VON EINEM UNABHÄNGIGEN TIERARZT & ZUCHTWART UNTERSUCHT & GEPRÜFT WURDEN UND ÜBER IHRE NÖTIGEN ATTESTE OHNE JEDE AUFFÄLLIGKEIT VERFÜGEN

 

HAFTUNG!

 

NICHT FÜR ALLE AUFTRETENDEN MÄNGEL KANN DER ZÜCHTER HAFTBAR GEMACHT WERDEN!

 

Am 22. Juni 2005 fällte der 8. Zivilsenat des BGH (Az: VIII ZR 281/04) ein für alle Hundezüchter und -käufer bemerkenswertes Urteil zum Thema Garantie beim Hundekauf.

 

Im Jahre 2002 verkaufte ein Hobby-/Züchter einen zwei Monate alten Rauhaardackelwelpen zum Preis von xxxx EUR. Bei ihrer insgesamt achten Untersuchung des Welpen stellte die behandelnde Tierärztin eine Fehlstellung des Sprunggelenks der rechten Hintergliedmaße fest, die zu einer übermäßigen O-Beinigkeit des Dackels führt. Der Besitzer forderte den Züchter zur operativen Korrektur der nach seiner Meinung genetisch bedingten Fehlstellung des Hinterbeins auf, die voraussichtlich 1200 EUR kosten werde. Der Züchter lehnte dies ab, bot aber an, den Hund gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzunehmen oder den Kaufpreis zu mindern. Das lehnte der Besitzer ab und ließ den Welpen auf eigene Kosten operieren. Das hat zur Folge, dass der Hund zweimal jährlich zur Kontrolle untersucht werden muss.

 

In der ersten Instanz verlangte der Besitzer vom Züchter die Erstattung der bis dahin angefallenen Tierarztkosten für die Wurmbehandlung, das Ziehen der Milchzähne und die Operation am Schienbein in Höhe von insgesamt 1179,06 EUR nebst Zinsen. Er wollte darüber hinaus festgestellt wissen, dass der Züchter die für die erforderlichen Kontrolluntersuchungen zu Lebzeiten des Hundes weiter anfallenden Behandlungs- und Fahrtkosten in Höhe von jährlich 59,52 EUR zu tragen hat.

 

Das Amtsgericht wies die Klage ab. Auf die Berufung des Besitzers gab das Landgericht der Klage hinsichtlich der geltend gemachten Kosten für die Operation am Schienbein (1009,37 EUR nebst Zinsen) sowie hinsichtlich des Feststellungsantrags statt. Dagegen richtete sich die vom Berufungsgericht zugelassene Revision des Züchters, mit der er die Wiederherstellung des erstinstanzlichen Urteils erstrebte. Die Revision des Beklagten hatte Erfolg.

 

Die Richter des BGH stellten u.a. fest, dass die Beurteilung des Landgerichtes: 'Als Züchter habe er für eventuelle genetische Fehler eines Hundes einzustehen...', der rechtlichen Nachprüfung nicht standhält. Dem Kläger steht der ihm vom Berufungsgericht zugesprochene Schadensersatzanspruch nicht zu, weil der Beklagte die dafür erforderliche Pflichtverletzung, von der das Berufungsgericht ausgegangen ist, jedenfalls nicht zu vertreten hat.

 

Auch ein Verschulden - Vorsatz oder Fahrlässigkeit - des Beklagten ist bei dem vorliegenden Sachverhalt zu verneinen, wenn nach der Übergabe erkannte Fehlstellung des Sprunggelenks auf genetischen Ursachen beruhte. Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts hat ein Züchter nicht schlechthin für eventuelle genetische Fehler eines Hundes einzustehen. War die Fehlstellung des Sprunggelenks genetisch bedingt, so beruhte sie auf einem schon durch die Zeugung vorgegebenen Defekt der spezifischen, für die Knochenentwicklung maßgeblichen Anlagen des Hundes.

 

Hinsichtlich eines solchen, in der Natur des Tieres begründeten genetischen Fehlers ist dem Züchter keine Fahrlässigkeit vorzuwerfen, wenn er die Zucht nach den dafür geltenden, auf Wissenschaft und Erfahrung beruhenden züchterischen Grundsätzen betreibt. Es besteht kein vernünftiger Zweifel daran, dass dem Beklagten ein Zuchtfehler nicht vorzuwerfen ist. Der Beklagte betreibt die Hundezucht seit mehr als xx Jahren, hat damit zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen. Er ist im Deutschen Teckelclub als Züchter anerkannt und war selbst als Zuchtwart tätig. Daraus ergibt sich, dass der Beklagte die Hundezucht mit der erforderlichen Sachkunde und Professionalität betreibt. Gegen ein Verschulden des Beklagten im konkreten Fall spricht darüber hinaus insbesondere, dass nicht zu ersehen ist, wie der Beklagte als Züchter den (vermuteten) genetischen Defekt dieses einzelnen Welpen hätte vorhersehen und verhindern können. Bei den übrigen drei Welpen des Wurfs, aus dem der vom Kläger gekaufte Welpe stammt, ist keine entsprechende Fehlstellung des Sprunggelenks aufgetreten; die Knochen der anderen Hunde haben sich normal entwickelt.

 

Quelle: http://www.jagderleben.de/praxis/nicht_fuer_alle.html

 

Fazit:

 

− BGH Entscheidung: bei genetischen Fehlern kann der Züchter nicht haftbar gemacht werden!

 

− Es werden jedoch zwei Ausnahmen für eine Haftung des Züchters aufgezeigt:

 

 

  • hat der Züchter beim Verkauf bestimmte Eigenschaften zugesichert

  • hat der Züchter die notwendige Sorgfaltspflicht bei der Zucht außer Acht gelassen, z.B. züchtet er mit Hunden, die einen genetischen Defekt haben, bzw. er macht den gleichen Fehler zweimal

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Mit freundlicher Genehmigung von A.Speckbacher 1.

Vorsitzende DRZG eV

 

*NEWS*

Vorstand im DRZG e.V.

Verifizerite Zuchtstätte mit kontrollierten Untersuchungsergebnissen der Zuchthunde durch das Zuchtbuchamt des Vereins

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